
richtet den Blick auf das 10. Jahrhundert und führt am Beispiel des Monarchen Otto I. vor Augen, wie Territorialherrscher und Könige von Anfang an um die Vormacht auf deutschem Boden rangen, wie Bedrohung von außen – damals durch die Ungarn – einte.

dokumentiert, wie auch das Ringen um weltliche und kirchliche Vormacht deutsche Geschichte prägte. Im Investiturstreit kam es zwischen dem Salierkönig Heinrich IV. und Papst Gregor VII. zu einer entscheidenden Machtprobe.

zeigt am Beispiel des Stauferkaisers Friedrich I., wie deutsche Herrscher zerrissen waren zwischen den Herausforderungen deutschen Königtums und christlich-römischen Kaisertums. Rivalen stellten die Macht des Monarchen immer wieder in Frage.

führt vor Augen, wie die Reformation die Deutschen einte und spaltete. Ohne religiöse Toleranz waren künftige Konflikte nicht zu verhindern.

zeigt am Beispiel des umstrittenen Heerführers, wie der gewaltsame Kampf um Glauben und Macht in ein sinnloses Gemetzel führte. Erst der Ausgleich der Konfessionen und die territoriale Teilung in der Mitte Europas brachten nach dreißig Jahren Krieg den Frieden.


stellt dar, wie der Aufstieg Brandenburg-Preußens in den Konflikt zwischen Friedrich dem Großen und der Habsburgerin Maria Theresia mündete. Der Dualismus Preußen-Österreich prägte die deutsche Geschichte bis ins 19. Jahrhundert.

zeigt, wie der französische Kaiser die Deutschen in ihr nationales Zeitalter katapultierte. Als Reformer weckte er die Hoffnung auf Freiheit, als machtbesessener Kriegsherr den Willen zur politischen Einigung der Nation.

porträtiert einen demokratischen Revolutionär, dessen Schicksal beispielhaft ist für das Scheitern des ersten gesamtdeutschen Parlaments von 1848. Das Doppelziel "Freiheit und Einheit" wurde zwar nicht erreicht, doch stellte die Paulskirche Weichen für eine künftige Einigung der Deutschen.

zeigt, dass die preußisch–deutsche Staatsgründung 1871 zwar "von oben" kam, aber auch "von unten" mitgetragen wurde. Die innere Vereinigung blieb jedoch hinter der äußeren Einheit zurück.

stellt dar, wie Hohenzollern-Kaiser Wilhelm II. das Deutsche Reich – im Gegensatz zu Otto von Bismarck – zur Weltmacht erheben wollte. Der Erste Weltkrieg führte einmal mehr vor Augen, dass Deutschland nicht gegen, sondern nur im Einklang mit Europa bestehen konnte – auch die Gründerväter der Weimarer Republik standen vor dieser Herausforderung.
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